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Jahreshauptversammlung Feuerwehr Hann. Münden Rahmendaten der Ortsfeuerwehr Hann. Münden
Mitgliederzahl insgesamt: 106 Einsatzabteilung: 59 Altersabteilung: 17 Jugendfeuerwehr 18 Fördernde Mitglieder 11 Beurlaubte Mitglieder 1
Einsatzstunden: 226 Einsätze mit insgesamt 1184 Einsatzstunden Im Durchschnitt kommen auf jedes Mitglied in der Einsatzabteilung 314 Stunden Einsatzdienst im Jahr 2009, das entspricht über 13 Tage (Tag + Nacht, 24 Stunden Feuerwehrdienst im Ehrenamt)
Ausbildungsdienste: 93 Ausbildungstage auf einen Montag bzw. Donnerstag mit insgesamt 2966 Stunden Ausbildungsdienst Im Schnitt kommen auf jedes Mitglied in der Einsatzabteilung 182 Stunden Ausbildungsdienst im Jahr 2009
Gesamtstundenzahl aus Ausbildungs- und Einsatzdienst 4150 Stunden
So kommen auf jedes Mitglied in der Einsatzabteilung 314 Stunden für Ausbildung- und Einsatzdienst im Jahr 2009
Jahresbericht Ortsbrandmeister Eike Schucht: Deine Zukunft – Feuerwehr Das ist das Jahresmotto 2010 für die Feuerwehren in Niedersachsen. Worte, die uns positiv in die Zukunft schauen lassen. Wir wünschen uns für die Zukunft weiter eine leistungsstarke Feuerwehr mit modernen Gerätschaften und eine leistungsfähige Mannschaft. Beides können wir in unserer Feuerwehr vorfinden. Die Leistungsfähigkeit der Mannschaft spiegeln die jährlichen Jahreszahlen für den Ausbildungs- und Einsatzdienst wieder. Die Einsatzfahrzeuge der gesamten Feuerwehr der Stadt Hann. Münden entsprechen dem derzeit aktuellen Stand der Technik bzw. werden diesen in den nächsten Jahren erreicht haben. Somit verfügen wir über modernes Einsatzgerät für den Ausbildungs- und Einsatzdienst.
Wenn ich hier an unserer Ortsfeuerwehr denke, mit dem Wissen, dass bei uns noch in diesem Jahr das Tanklöschfahrzeug 16/25 nach 25 Jahren gegen ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/20 ausgetauscht wird, ist dieses ein weiterer Grund positiv in die Zukunft schauen. Nicht nur das neu zu beschaffene HLF 20/20 wird die moderne Fahrzeugtechnik widerspiegeln. Im letzten Jahr konnte der alte MTW (Mannschaftstransportwagen) gegen eine neuen ausgetauscht werden. Die Kreisfeuerwehr Göttingen hat im Juli 2009 nach über 32 Jahren, so alt war das Fahrgestell des RW 2 (Rüstwages), einen neuen RW nach Norm hier in der Feuerwehr Hann. Münden in den Dienst gestellt. Diese Anschaffungen zeigen ganz deutlich, dass die Verantwortlichen an den Spitzen unserer Feuerwehr und unserer Verwaltung in die Zukunft ihrer Feuerwehr investieren - und das trotz der schwierigen Haushaltssituationen. Sie stehen hinter Ihrer Feuerwehr und wissen, was sie an uns haben - und auch von uns erwarten und verlangen können. Aber auch ist ihnen bewusst, dass moderne Einsatzfahrzeuge, Gerätschaften und entsprechende Einsatzbekleidung zwingend notwendig sind für die zu bewältigenden Aufgaben im täglichen Einsatzdienst. Derzeit haben wir eine steigende Zahl in der Einsatzabteilung bei uns, was positiv zu bewertet ist. Waren wir noch vor drei Jahren bei einer Mitgliederzahl in der Einsatzabteilung von 46 Aktiven sind wir zum 31.12.2009 bei 59 Aktiven in der Einsatzabteilung angekommen. Diese starke Anzahl von Aktiven steht uns in Gesamtheit, aber nicht immer im täglichen Einsatzdienst zu Verfügung. Gründe sehe ich einmal in der allgemeinen Situation der Arbeitsplätze in unsere Stadt. Große Industrieunternehmen bauen Arbeitsplätze ab oder verlagern ihren Standort. Die Kameradinnen und Kameraden von uns, die in unsere Stadt keinen Arbeitsplatz finden, müssen in die angrenzenden Großstädte pendeln oder noch weiter. Nur - wer nicht vor Ort seiner Arbeit nachkommen kann, steht in der Regel der Feuerwehr während seiner Arbeitszeit für den Einsatzdienst auch nicht zu Verfügung. Zurzeit verfügen wir für die anstehenden Einsätze aber auch tagsüber über ausreichende Einsatzkräfte. Wir müssen weiter durch sichtbare gute Arbeit im Ausbildungs- und Einsatzdienst nach außen auf uns aufmerksam machen und für die freiwillige Arbeit in der Feuerwehr für uns werben.
Kommen wir zu den Zahlen und der Arbeit im abgelaufenen Kalenderjahr 2009. Unsere Feuerwehr verfügte zum 31. 12.2009 über 59 aktive Frauen und Männer in der Einsatzabteilung. Im abgelaufenen Jahr wurden auf einen Montag 50 Ausbildungsdienste mit je 2 Stunden Ausbildung durchgeführt. Im Durchschnitt nahmen 23 Kameradinnen und Kameraden an diesen Diensten teil. Weitere zusätzliche 43 Ausbildungstage wurden auf einen Donnerstag angeboten. Im Durchschnitt nahmen 8 Kameradinnen und Kameraden an diesen Diensten teil. Rechnen wir die beiden Ausbildungstage mit ihren Gesamtstunden zusammen, kommen wir auf eine Stundenzahl von 2966. So fallen durchschnittlich 182 Stunden Ausbildung auf jedes Mitglied der Einsatzabteilung im Jahr 2009. Kurz die beiden Schwerpunkte der Ausbildung im abgelaufenen Ausbildungsjahr. Wir haben uns über 14 Wochen mit dem Thema Strahlrohrtraining an Hohlstrahlrohren befasst. Das bekannte Mehrzweckstrahlrohr wurde in den letzten Jahren durch die sogenannten Hohlstrahlrohre überwiegend abgelöst, was den Bereich Brandbekämpfung im Innenangriff angeht. Der Selbstschutz der Einsatzkräfte bei Rauchgasdurchzündung oder auch geringe Wassermengen im Einsatz, sind wohl hier die wichtigsten Argumente, warum man sich für die neue Technik entschieden hat. Den Abschluss dieser Ausbildung bildete für einige unserer Kameradinnen und Kameraden die Schulung in der Brandübungsanlage in der FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrale) Bad Gandersheim. Dort konnte das Erlernte unter fast realen Einsatzbedienungen abgerufen werden. Es wurden verschiedenen Brände im Innenangriff abgearbeitet. Die Teilnehmer standen sich hier auch einer realen Rauchgasdurchzündung gegenüber.
Ein zweiter Schwerpunkt war die Ausbildung mit den drei Absturzsicherungsätzen in unserer Feuerwehr. Das Halten über die bekannte Feuerwehrleine wird es weiterhin geben. Es reicht in einigen Einsatzsituationen aber nicht mehr aus. Ein Teil der Unfälle im allgemeinen Feuerwehrdienst ist auf einen Absturz zurückzuführen ist, somit versteht sich diese Ausbildung von selber.
Nach der Ausbildung kommt der Einsatzdienst. Hier die Zahlen für das Jahr 2009: 44 Brandeinsätze, von Entstehungsbränden über Mittelbrand bis hin zu dem Großbrand in Hemeln am 12.05.2009 Die technische Hilfeleistung ist einmal mehr mit ihren 150 Einsätzen der Hauptbestandteil des Einsatzdienstes, wie 36 x Amtshilfe für Rettungsdienst / Polizei / Amtsgericht 26 x ausgelöste Brandmeldeanlage 23 x Verkehrsunfall mit LKW, PKW oder Krad. Dazu kommen: 6 x Tierrettung bzw. Bergung , wie Schwan im Wohngebiet oder totes Wildschwein in der Fulda 13 x Tiertransport von Fundtieren in das Tierheim Göttingen aber auch z.B. umgestürzte Bäume, Wasserrohrbrüche, Öl auf Gewässer, Unwettereinsätze nach Starkregen und einen tragischen Unfall auf der Schnellfahrstrecke der Bahn AG gehörten zum Einsatzalltag. Weitere 11x wurden wir alarmiert, haben die Einsatzstelle aber nicht angefahren. Dazu kommen noch 3 Nachbarliche Löschhilfen. Es stehen für 2009 226 Einsätze mit insgesamt 1184 Einsatzstunden
Im Durchschnitt waren 9 Kameradinnen und Kameraden mit durchschnittlich 132 Einsatzstunden im Einsatzdienst. Von spektakulären Einsätzen blieben wir trotz der zunehmenden Einsatzzahlen gegenüber 2008 verschont. Zu nennen sind hier jedoch der Wohnungsbrand vom 30.01.2009 in der Friedrichstraße, wo eine bewusstlose Person aus der Wohnung gerettet werden konnte und der genannte Großbrand einer Scheune in Hemeln vom 12.05.09, wo wir die OF Hemeln mit dem ELW 1, der DLK 23/12 und dem LF 16/ 12 unterstützt haben. Weiter die Einsätze aus dem Bereich der Technische Hilfeleistung auf der BAB 7 vom 23.01.09, als wir nach einem schweren LKW- Unfall den schwerst eingeklemmt Beifahrer befreien mussten, dieser jedoch im Einsatzablauf seinen Verletzungen erlag. Der Verkehrsunfall vom 23.06.09 auf der BAB 7 mit zwei verstorbenen Personen, die nach einem Auffahrunfall aus einem Kleintransporter geborgen werden mussten. Nicht zu vergessen, wie schon erwähnt, der Freitot einer Person, die auf der Schnellfahrstrecke der Bahn AG vor einen ICE gesprungen ist.
Zählen wir nun die Ausbildungs- und Einsatzdienste mit ihren Stunden zusammen, kommt jedes aktive Mitglied in unserer Einsatzabteilung auf eine Gesamtstundenzahl von 314 Stunden! Das ist umgerechnet mehr als 13 Tage a 24 Stunden freiwilliger Feuerwehrdienst im Ehrenamt für unsere Mitbürger. Weitere zusätzliche Stunden, wie Sonderausbildung am Gerätesatz Absturzsicherung, Einsatzübungen, die Aufgaben im Ortskommando, Fahrunterweisungen, Fahrzeug- und Gerätekunde außerhalb der angesetzten Dienststunden etc. kommen dazu. Die genannten Zahlen werden geleistet. Rund um die Uhr, an 365 Tagen mit dem Wissen: „Wir machen nur unserer Job.“ Die aufgeführten Zahlen zeigen aber auch ganz deutlich: Jedes aktive Mitglied stand auch im Jahre 2009 hinter der Feuerwehr Hann. Münden. Auch die weiteren Mitglieder unserer Feuerwehr werden das genauso von sich sagen können. Unserer Altersabteilung gehören 17 Mitgliedern an. Unsere Jugendfeuerwehr zählt 18 Mädchen und Jungen. Nicht zu vergessen, unsere 11 fördernden Kameraden. Das macht zusammen eine Mitgliederzahl - am 31.12.2009 - von 106 Mitgliedern in unserer Ortsfeuerwehr Hann. Münden.
Auch heute möchte ich ein Dankeschön auszusprechen. Ganz vorne in diesem Jahr unseren Schulklassenbetreuern mit Benjamin Nickel an der Spitze. Er und sein Team verbringen viele Stunden für diese Arbeit und das in der Regel Vormittags. Für diese Arbeit nehmen die Schulklassenbetreuer oftmals Urlaub. Dankeschön dafür! Danke auch an die Verwaltung und dem Rat der Stadt Hann. Münden mit unseren Bürgermeister Herrn Klaus Burhenne, an der Spitze und unserem Bereichsleiter Jürgen Liebrecht für die gute Zusammenarbeit. Danke an die Kreisfeuerwehr für die faire und gute Zusammenarbeit. Danke an die Altersabteilung, unter der Leitung von Jürgen Buch. Danken möchte ich Fabian Franke und dem Feuerwehrverein, der immer für uns da ist. Danke unsere JF mit Alexander Albrecht und seinem Team. Macht bitte weiter so. Danke an den Stadtbrandmeister Thomas Schelp und seinen Stellvertreter Karsten Schüssler. Das abgelaufene Jahr war einmal mehr nicht immer einfach für Euch. „Doch haben wir auch weiter ein gemeinsames Ziel. Wir wollen die starke, funktionsfähige und zusammenhaltende Feuerwehr der Stadt Hann. Münden weiter festigen und über die Ausbildung nach vorne bringen.“ Auch im Jahr 2010 werde ich wieder auf auch zukommen, mir Rat holen und weiter eng mit euch zusammen arbeiten. Fehlen darf nicht unser Küchenteam mit Gerd Kiesow und Helmut Gans an der Spitze. Bleibt meine Mannschaft mit meinem Ortskommando. Zusammen sind wir unschlagbar.
Es machte weiterhin Spaß, für diese Feuerwehr der Stadt Hann. Münden und für EUCH zu arbeiten. Ich Danke für EURE Aufmerksamkeit Ich wünsche Euch mit Euren Familien ein ruhiges und erfolgreiches Jahr 2010.
Stadtbrandmeister Thomas Schelp berichtet von 300 Alarmierungen im gesamten Stadtgebiet mit 285 Einsatzstunden. Davon waren 62 Brandeinsätze und 191 technische Hilfeleistungen. Die Feuerwehren der Stadt Münden haben 409 Aktive und 142 Jugendliche in den Jugendfeuerwehren. Für die Feuerwehrtechnische Zentrale in Münden gab es einen neuen Atemluftkompressor, der schallgedämpfter ist als der alte und somit das Arbeiten wesentlich angenehmer macht. Brandschutzbekleidung und Totmannmelder wurden auch abgeschafft. In 82 Lehrgänge in Potzwenden und Celle und in 40 Kettensägen-Schulungen wurde investiert. Die größte Anschaffung der Stadt für die Feuerwehren war das neue Fahrzeug für Hemeln, ein 20/24 mit 2400 Litern Wasser und Platz für eine Löschgruppe.
Der Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen berichtet stolz, dass es im Landkreis Göttingen nun 15 Kinderfeuerwehren gibt und dass im abgelaufenen Jahr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Potzwenden 480 Lehrgänge und in der Feuerwehrschule Celle 220 Lehrgänge genutzt worden sind.
Jürgen Buch, der Sprecher der Altersabteilung berichtet von den Aktivitäten der Senioren. Schlachteessen, Grillnachmittag, eine Wanderung, Karten spiegeln und Kegeln, eine Weihnachtsfeier und eine Tagesfahrt nach Bad Wildungen mit Schlossbesichtigung und Stadtrundgang standen auf dem Programm.
Bürgermeister Klaus Burhenne berichtet, dass das Kienbaum-Gutachten aussagt, dass die Feuerwehr in vergleichbaren Städten nicht so gut aufgestellt ist wie in Münden. Er übergibt dem Stadtbrandmeister Thomas Schelp einen Scheck der Firma Ritter, Hessisch Lichtenau, über 500 Euro für die Jugendfeuerwehren.
Jürgen Liebrecht, kommisarischer Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung, spricht von einem arbeitsreichen und konstruktiven 2009. Die Stadt hat auch in 2009 wieder in Bekleidung und Ausbildung für die Feuerwehren investiert. Er dankt Pastor Andreas Salzmann, dem leitenden Notfallseelsorger des Kirchenkreises Münden, der Fachberater Notfallseelsorge geworden ist.
Ralf Becker, Gemeindebrandinspektor aus Reinhardshagen, überbringt Grüße und dankt für die gute Zusammenarbeit bei verschiedenen gemeinsamen Übungen.
Felix Maletz, Leiter der SEG West vom ASB (Schnell-Einsatz-Gruppe) dankt für die gute Zusammenarbeit. Von März bis September wurden alle zwei Wochen gemeinsame Dienste durchgeführt.
Beförderungen: Feuerwehrfrau: Christine Ahlbrand Feuerwehrmann: Michael Jörchel, Christian Neubert, Daniel Paul Oberfeuerwehrmann: Christian Gans, Bastian Dingler, Marc Jedamski, Roman Regner, Robin Scholz Hauptfeuerwehrmann: Fabian Franke, David Römer Löschmeister: Phillip Andrecht Brandmeister: Michael Krüger Hauptbrandmeister: Ortsbrandmeister Eike Schucht
Benno Schäfer feierte einen runden Geburtstag und bekommt einen Rauchmelder und einen Kalender mit Einsatzbilder der Feuerwehr Münden. Für die geleistete Pressearbeit erhalten Astrid und Norbert Burkhardt eine Flasche Wein.
 Gruppenfoto von links nach rechts: Ortsbrandmeister Eike Schucht, Christian Gans, Roman Regner, Robin Scholz, Phillip Andrecht, Daniel Paul, Michael Krüger, Michael Jörchel, Marc Jedamski, David Römer, Fabian Franke, Christine Ahlbrand, Bastian Dingler, Leiter SEG West ASB Felix Maletz, Gemeindebrandinspektor Reinhardshagen Ralf Becker, Stellvertretender Ortsbrandmeister Stefan Rasche.
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